background

Liederbuch

Download als PDF
Inhaltsverzeichnis

 

Im Frühtau zu Berge

S. 2

Wahre Freundschaft

S. 3

Es war einmal ein Jäger

S. 4

Waldeslust! Waldeslust!

S. 5

Hohe Tannen

S. 6

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

S. 7

In Junkers Kneipe

S. 8

Wenn alle Brünnlein fließen

S. 9

Von den blauen Bergen

S. 10

Wenn die bunten Fahnen wehen

S. 11

Am Brunnen vor dem Tore

S. 12

Wenn wir erklimmen

S. 13

Bunt sind schon die Wälder

S. 14

Wildgänse rauschen durch die Nacht

S. 15

Das Wandern ist des Müllers Lust

S. 16

Wir lagen vor Madagaskar

S. 17

Hamborger Veermaster...

S. 18

Wo die Nordseewellen spülen

S. 19

Die Fischerin vom Bodensee

S. 20

Wir sind durch Deutschland gefahren

S. 21

Die Gedanken sind frei

S. 22

Wir lieben die Stürme

S. 23

Es steht eine Mühle im

Schwarzwälder Tal

S. 24

Wohl ist die Welt so groß und weit

S. 25

Hejo, spann den Wagen an

S. 26

Oh when the saints

S. 27

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hoch auf dem gelben Wagen

S. 28

Anton aus Tirol

S. 29

Ich bin ein freier Wildbretschütz

S. 30

What shall we do?

S. 31

Jenseits des Tales

S. 32

An scheene Dooch

S. 33

John Brown´s body

S. 34

Baure fohre naus und mähwe Silo

S. 35

Lustig ist das Zigeunerleben

S. 36

Hohaloher Land

S. 37

Muss i' denn

S. 38

Heute hier, morgen dort

S. 39

Oh, my Darling

S. 40

Morning has broken

S. 41

Mein Vater war ein Wandersmann

S. 42

Ein schöner Tag zu Ende geht

S. 43

Schwarz-braun ist die Haselnuss

S. 44

Nehmt Abschied, Brüder

S. 45

Schwer mit den Schätzen des Orients

S. 46

Guten Abend, gut' Nacht

S. 47

Steig ich den Berg hinauf

S. 48

Kein schöner Land

S. 49

Tirol, Tirol, Tirol, du bist mein Heimatland

S. 50

So ein Tag

S. 51

 

 

Im Frühtau zu Berge

 

1. Im Frühtau zu Berge wir geh´n, fallera,

es grünen die Wälder, die Höhn, fallera.

Wir wandern ohne Sorgen

singend in den Morgen

noch ehe im Tale die Hähne kräh´n.

 

2.Ihr alten und hochweisen Leut, fallera,

ihr denkt wohl wir sind nicht gescheit, fallera,

Wer wollte aber singen,

wenn wir schon Grillen fingen

in dieser herrlichen Frühlingszeit?

 

3.Werft ab alle Sorgen und Qual, fallera,

und wandert mit uns durch das Tal, fallera,

Wir sind hinausgegangen,

den Sonnenschein zu fangen:

Kommt mit und versucht es auch selbst einmal !

 

Wahre Freundschaft

 

Wahre Freundschaft soll nicht wanken
Wenn sie gleich entfernet ist
Lebet fort noch in Gedanken
Und der Treue nicht vergisst
Lebet fort noch in Gedanken
Und der Treue nicht vergisst

Keine Ader soll mir schlagen
Wo ich nicht an dich gedacht
Ich will für dich Sorge tragen
Bis zur späten Mitternacht
Ich will für dich Sorge tragen
Bis zur späten Mitternacht

Wenn der Mühlstein trägt die Reben
Und daraus fließt kühler Wein
Wenn der Tod mir nimmt das Leben
Hör ich auf getreu zu sein
Wenn der Tod mir nimmt das Leben
Hör ich auf getreu zu sein

 

 

Es war einmal ein Jäger

 

Es war einmal ein Jäger,
heili-heilo, ein Jäger,
der sprach zu seiner Frau:
"Ich geh nun in den Wald hinaus,
und schau nach Fuchs und Hasen aus,
doch du weißt ganz genau:"

Refr.:
Im Leben, im Leben
geht mancher Schuß daneben,
wir denken, doch lenken
die andern dein Geschick.
Im Leben, im Leben,
da ist nicht alles eben,
und darum braucht im Leben
der Mensch ein bißchen Glück.

Er traf im Wald ein Mädchen,
heili-heilo, ein Mädchen,
das Mädchen weinte so.
"Komm mit mir in mein Jagdrevier,
im grünen Moos da sing ich dir
ein Lied, das macht dich froh!"

Refr.
Im Leben...

 

 

 

 

 

 

 

 


So kam der wilde Jäger,
heili-heilo, der Ja¨ger,
nach haus um Mitternacht.
Da saß die Frau und sang ein Lied,
im Arm vom Oberförster Schmidt,
und hat ihn ausgelacht.

Refr.
Im Leben...

 

 

Waldeslust! Waldeslust!

Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust. 
/: Ihre lieben Vögelein. Singet mir ein Liedelein. 
Singet mir aus voller Brust, die Waldeslust.:/

Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust. 
/: Meinen Vater kenn´ich nicht, meine Mutter liebt mich nicht. 
Und sterben mag ich nicht, bin noch zu jung.:/

Waldeslust, Waldeslust, oh wie einsam schlägt die Brust. 
/: Wenn ich einst gestorben bin, traget mich zum Friedhof hin. 
Leget mich ins kühle Grab, da hab ich Ruh.:/

 

Hohe Tannen

Hohe Tannen weisen die Sterne
An der Iser in schäumender Flut.
Liegt die Heimat auch in weiter Ferne,
Doch du, Rübezahl, hütest sie gut.

Viele Jahre sind schon vergangen
Und ich sehn’ mich nach Hause zurück
Wo die frohen Lieder of erklangen
Da erlebt’ ich der Jugendzeit Glück.

Wo die Tannen steh’n auf den Bergen
Wild vom Sturmwind umbraußt in der Nacht
Hält der Rübezahl mit seinen Zwergen
Alle Zeiten für uns treue Wacht.

Hast dich uns auch zu eigen gegeben,
Der die Sagen und Märchen erspinnt,
Und im tiefsten Waldesfrieden,
Die Gestalt eines Riesen annimmt.

Komm zu uns an das lodernde Feuer,
An die Berge bei stürmischer Nacht.
Schütz die Zelte, die Heimat, die teure,
Komm und halte bei uns treu die Wacht.

Höre, Rübezahl, laß dir sagen,
Volk und Heimat sind nimmermehr frei.
Schwing die Keule wie in alten Tagen,
Schlage Hader und Zwietracht entzwei.

 

Wem Gott will rechte Gunst erweisen

Wem Gott will rechte Gunst erweisen,
Den schickt er in die weite Welt,
Dem will er seine Wunder weisen
In Berg und Wald und Strom und Feld

Die Trägen die zu Hause liegen,
Erquicket nicht das Morgenrot,
Sie wissen nur von Kinderwiegen,
Von Sorgen, Last und Not um Brot.

Die Bächlein von den Bergen springen,
Die Lerchen schwirren hoch vor Lust,
Was soll ich nicht mit ihnen singen
Aus voller Kehl und frischer Brust?

Den lieben Gott laß ich nun walten,
Der Bächlein, Lerchen, Wald und Feld
Und Erd und Himmel will erhalten,
Hat auch mein Sach aufs best bestellt.

 

In Junkers Kneipe

In Junkers Kneipe,
bei Bier und Pfeife,
da saßen wir beisamm.
Ein kühler Tropfen,
vom besten Hopfen
uns durch die Kehle rann.

Ja, wenn die Burschen singen
und Klampfen klingen
und die Madel fallen ein
Hei, was kann das Leben
schöneres geben?
Wir wollen glücklich sein!

Die alten Zeiten
vorüber gleiten
und draußen tobt die Nacht.
Und immer wieder
singen wir die Lieder
die uns so froh gemacht.

Ja, wenn die Burschen singen....

Es ist so spät schon,
der Wirt, der schläft schon,
das Bier wird langsam schal.
Doch eh' wir gehen
zum Schlaf uns legen,
da singen wir nochmal.

Ja, wenn die Burschen singen...

 

Wenn alle Brünnlein fließen

Wenn alle Brünnlein fließen,
So muß man trinken
Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf,
Tu ich ihm winken,
Wenn ich mein Schatz nicht rufen darf,
Ju, ja, rufen darf,
Tu ich ihm winken.

Ja, winken mit den Äugelein,
Und treten auf den Fuß;
's ist eine in der Stube drin,
Die meine werden muß,
's ist eine in der Stube drin,
Ju, ja, Stube drin,
Die meine werden muß,

Warum sollt sie's nit werden,
Ich hab' sie ja so gern;
Sie hat zwei blaue Äugelein,
Die leuchten wie zwei Stern,
Sie hat zwei blaue Äugelein,
Ju, ja, Äugelein,
Die leuchten wie zwei Stern.

Sie hat zwei rote Wängelein,
Sind röter als der Wein;
Ein solches Mädel findst du nicht
Wohl unterm Sonnenschein;
Ein solches Mädel findst du nicht,
Ju, ja, findst du nicht,
Wohl unterm Sonnenschein.

 

Von den blauen Bergen

 

1. Von den blauen Bergen kommen wir,
von den Bergen, ach so weit von hier,
auf dem Rücken un'srer Pferde reiten wir wohl um die Erde,
von den blauen Bergen kommen wir.

Refrain: Singing yeah, yeah, jippie, jippie yeah 3x
yeah jippieh jippieh yeah yeah jippieh jippieh yeah

2. Colt und Whisky liebt ein Cowboy sehr,
Girls und Mustangs und noch vieles mehr,
denn das sind ja scharfe Sachen, die ihm immer Freude machen,
von den blauen Bergen kommen wir

Refrain:

3. Wo die Rothaut lauert, schleicht und späht,
wo der Wind über die Prärien weht,
sitzen wir am Lagerfeuer und es ist uns nicht geheuer,
von den blauen Bergen kommen wir

Refrain: 2x

 

 

Wenn die bunten Fahnen wehen

 

Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übers Meer,
wollen ferne Lande sehen, fällt der Abschied uns nicht schwer.
Strahlet die Sonne, ziehen die Wolken,
klingen die Lieder weit übers Meer.

Sonnenschein ist unsre Wonne, sieh' er lacht am hellen Tag,
doch es geht auch ohne Sonne, wenn sie mal nicht scheinen mag.
Brausen die Stürme, toben die Wellen,
singen wir mit dem Sturm unser Lied.

Hei, die wilden Wandervögel ziehen wieder durch die Nacht,
schmettern ihre alten Lieder, daß die Welt vom Schlaf erwacht.
Kommt dann der Morgen, sind sie schon weiter,
über die Berge wer weiß wohin.

Wo die blauen Gipfel ragen, lockt so mancher steile Pfad,
immer vorwärts ohne zagen, bald sind wir dem Ziel genaht.
Schneefelder blinken, schimmern von ferne her,
Lande versinken im Wolkenmeer.

 

Am Brunnen vor dem Tore

Am Brunnen vor dem Tore
Da steht ein Lindenbaum
Ich träumt in seinem Schatten
So manchen süßen Traum
Ich schnitt in seine Rinde
so manches liebes Wort
Es zog in Freud und Leide
|: Zu ihm mich immer fort :|

Ich mußt auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht
Da hab ich noch im Dunkel
Die Augen zugemacht
Und seine Zweige rauschten
Als riefen sie mir zu:
"Komm her zu mir, Geselle
|: Hier findst du deine Ruh :|

Die kalten Winde bliesen
Mir grad ins Angesicht
Der Hut flog mir vom Kopfe
Ich wendete mich nicht
Nun bin ich manche Stunde
Entfernt von diesem Ort
Und immer hör ich's rauschen:
|: "Du fändest Ruhe dort :|

 

Wenn wir erklimmen

 

1. Wenn wir erklimmen schwindelnde Höhen,

steigen dem Gipfelkreuz zu,

in unsern Herzen brennt eine Sehnsucht,

die läßt uns nimmermehr in Ruh´.

Herrliche Berge, sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind wir.

 

2. Mit Seil und Hacken, den Tod im Nacken

hängen wir an der steilen Wand.

Herzen erglühen, Edelweiß blühen,

vorbei geht´s mit sichrer Hand.

Herrliche Berge...

 

3. Fels ist bezwungen, frei atmen Lungen,

ach, wie so schön ist die Welt.

Handschlag, ein Lächeln, Mühen vergessen,

alles auf´s Beste bestellt.

Herrliche Berge...

 

4. Beim Alpenglühen heimwärts wir ziehen,

Berge, die leuchten so rot.

Wir kommen wieder, denn wir sind Brüder,

Brüder auf Leben und Tod.

Lebt wohl, ihr Berge, sonnige Höhen,

Bergvagabunden sind treu.

 

Bunt sind schon die Wälder

 

1. Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
Und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
Kühler weht der Wind.

2. Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
Purpurfarbig strahlt!
Am Geländer reifen
Pfirsiche, mit Streifen
Rot und weiß bemalt.

3. Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
Alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
Auf dem Hut von Stroh.

4. Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
Und im Mondesglanz;
Junge Winzerinnen
winken und beginnen
Frohen Erntetanz.

 

 

Wildgänse rauschen durch die Nacht

Wildgänse rauschen durch die Nacht
mit schrillem Schrei nach Norden;
Unstete Fahrt habt Acht, habt Acht,
die Welt ist voller Morden.

Fahrt durch die nachtdurchwogte Welt,
graureisige Geschwader!
Fahlhelle zuckt und Schlachtruf gellt,
weit wallt und wogt der Hader.

Rausch zu, fahr zu, du graues Heer!
Rauscht zu, fahrt zu nach Norden!
Fahrt ihr nach Süden übers Meer,
was ist aus uns geworden?

Wir sind wie ihr ein graues Heer
und fahr'n in Kaisers Namen
Und fahr'n wir ohne Wiederkehr,
rauscht uns im Herbst ein Amen

 

Das Wandern ist des Müllers Lust

Das Wandern ist des Müllers Lust
Das Wandern
Das muß ein schlechter
Müller sein
Dem niemals fiel das Wandern ein
Das Wandern
Das Wandern....

Vom Wasser haben wir´s gelernt
Vom Wasser
Das hat nicht Ruh bei Tag und Nacht
ist stehts auf Wanderschaft bedacht
Das Wasser
Das Wasser....

Das sehn wir auch den Rädern an
Den Rädern
Die gar nicht gerne stille steh ´n
und sich bei Tag nicht müde drehn
Die Räder
Die Räder.....

Die Steine selbst so schwer sie sind
Die Steine
Sie tanzen mit den muntern Rhein
Und wollen gar noch schneller sein
Die Steine
Die Steine.....

O Wandern, Wandern, meine Lust
O Wandern
Herr Meister und Frau Meisterin
Laßt mich in Frieden weiterziehn
Und wandern
Und wandern.....

 

Wir lagen vor Madagaskar

Wir lagen vor Madagaskar
und hatten die Pest an Bord
In den Kesseln, da faulte das Wasser
Und täglich ging einer über Bord

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
ja, dann sind die Matrosen so still
weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will

So lagen wir vierzehn Tage
kein Wind in die Segel uns pfiff
Die Pest war die größte Plage
da liefen wir auf ein Riff

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
ja, dann sind die Matrosen so still
weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will

Der Langhein war der erste
der soff von dem faulen Naß
Die Pest gab ihm das Letzte
und wir ihm ein Seemannsgrab

 

 

Ahoi, Kameraden, ahoi, ahoi!
Leb wohl, kleines Mädel, leb wohl, leb wohl!
Wenn das Schifferklavier an Bord ertönt
ja, dann sind die Matrosen so still
weil ein jeder nach seiner Heimat sich sehnt
Die er gerne einmal wiedersehen will

 

Hamborger Veermaster...

Ick hew mol en Hamborger Veermaster sehn,
to my hoodah, to my hoodah!
De Masten so scheef as den Schipper sien Been,
to my hoodah, hoodah ho!
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.

Dat Deck weer von Isen, vull Schiet un vull Smeer,
to my hoodah, to my hoodah!
Dat weer de Schietgäng ehr schönstes Pläseer,
to my hoodah, hoodah ho!
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.

 

 

 

 

 


As dat Schipp weur, so weur ok de Kaptein,
to my hoodah, to my hoodah!
de Lüd for dat Schipp weurn ok blot schangheit.
hoodah, hoodah ho!
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.
Blow boys blow, for Californio.
There is plenty of gold so I am told
on the banks of Sacramento.

 

Wo die Nordseewellen spülen

1.
Wo die Nordseewellen spülen an den Strand,
wo die gelben Blumen blüh'n ins grüne Land,
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus,
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus.
2.
Well'n und Wogen sangen mir mein Wiegenlied,
hohe Deiche waren mir das Gott behüt',
werfen auf mein Sehnen und mein heiß Begehr:
durch die Welt zu fliegen, über Land und Meer,
werfen auf mein Sehnen und mein heiß Begehr:
durch die Welt zu fliegen, über Land und Meer.

3.
Wohl hat mir das Leben meine Qual gestillt,
und mir das gegeben, was mein Herz erfüllt.
alles ist verschwunden, was mir leid und lieb,
hab' das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb,
alles ist verschwunden, was mir

 

 

leid und lieb,
hab' das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb.

4.
Heimweh nach dem schönen, grünen Marschenland,
wo die Nordseewellen spülen an den Strand,
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus',
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus,
da ist meine Heimat, da bin ich zu Haus'.

 

Die Fischerin vom Bodensee

1. Die Fischerin vom Bodensee
ist eine schöne Maid juchhe.
Ist eine schöne Maid juchhe,
die Fischerin vom Bodensee
und fährt sie auf den See hinaus,
dann legt sie ihr Netze aus,
schon ist ein junges Fischlein drin,
im Netz der schönen Fischerin.

2. Da kommt ein alter Hecht daher,
übers große Schwabenmeer.
Übers große Schwabenmeer,
da kommt ein alter Hecht daher.
Er möchte doch ins Netz hinein
und bei der Maid gefangen sein,
doch zieht die Fischerin im Nu
das Netz schon wieder zu.

Refrain Ein weißer Schwan ziehet den Kahn
mit der schönen Fischerin auf dem blauen See dahin.
Im Abendrot schimmert das Boot.
Lieder klingen von der Höh' am schönen Bodensee.

 

Wir sind durch Deutschland gefahren

Wir sind durch Deutschland gefahren
Vom Meer bis zum Alpenschnee
Wir haben noch Wind in den Haaren
Den Wind von Bergen und Seen

In den Ohren das Brausen vom Strome
Der Wälder raunender Sang
Das Geläut von den Glocken der Dome
Der Felder Lerchengesang

In den Augen das Leuchten der Sterne
Das Flimmern der Heidsonnenglut
Und tief in der Seele das Ferne
Das Sehnen das nimmermehr ruht

Wir sind durch Deutschland gefahren
Vom Meer bis zum Alpenschnee
Wir werden noch weiter fahren
Um neue Lande zu sehn

 

Die Gedanken sind frei

1. Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!

2. Ich denke, was ich will und was mich beglücket,
doch alles in der Still’, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: die Gedanken sind frei!

3. Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: die Gedanken sind frei!

4. Und sperrt man mich ein im finsteren Kerker,
das alles sind rein vergebliche Werke;
denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei: die Gedanken sind frei!


5. Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stets lachen und scherzen
und denken dabei: die Gedanken sind frei!

 

 

Wir lieben die Stürme

Wir lieben die Stürme,
Die brausenden Wogen,
Der eiskalten Winde
Rauhes Gesicht.
Wir sind schon der Meere
So viele gezogen
Und dennoch sank
Unsre Fahne nicht.
Heio, heio, heio.....

Unser Schiff gleitet stolz
Durch die schäumenden Wellen.
Es strafft der Wind
Unsre Segel mit Macht.
Seht ihr hoch droben
Die Fahne sich wenden,
Die blutrote Fahne,
Ihr Seeleut habt acht!
Heio, heio, heio.....

Wir treiben die Beute
Mit fliegenden Segeln,
Wir jagen sie weit
Auf das endlose Meer.
Wir stürzen auf Deck
Und wir kämpfen wie Löwen,
Hei unser der Sieg,
Viel Feinde, viel Ehr!
Heio, heio, heio.....

 

 

 

 

Ja, wir sind Piraten
Und fahren zu Meere
Und fürchten nicht Tod
Und Teufel dazu!
Wir lachen der Feinde
Und aller Gefahren,
Im Grunde des Meeres
Erst finden wir Ruh!
Heio, heio, heio.....

 

Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal

Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal
die klappert so leis vor sich hin
und wo ich geh und steh
im Tal und auf der Höh
Da liegt mir die Mühle, die Mühle im Sinn
die Mühle im Schwarzwälder Tal

Und in dieser Mühle im Schwarzwälder Tal
da wohnet ein Mädel so schön
und wo ich geh' und steh
im Tal und auf der Höh
Da liegt mir das Mädel, das Mädel im Sinn
das Mädel im Schwarzwälder Tal

Wir reichten zum Abschied noch einmal die Hand
und wünschten einander viel Glück
und wo ich geh' und steh
im Tal und auf der Höh
Da liegt mir der Abschied, der Abschied im Sinn
der Abschied vom Schwarzwälder Tal

 

Wohl ist die Welt so groß und weit

Wohl ist die Welt so groß und weit
und voller Sonnenschein
Das allerschönste Stück davon
ist doch die Heimat mein
Dort wo aus schmaler Felsenkluft
der Eisack springt heraus
Von Sigmunds Kron der Etsch entlang
bis zur Salurner Klaus

Heidi heida heida
Juvivallerallera
...

Wo König Ortler seine Stirn
hoch in die Lüfte reckt,
Bis zu des Haunolds Alpenreich,
das tausend Blumen deckt:
Dort ist mein schönes Heimatland
mit seinem schweren Leid,
mit seinen stolzen Bergeshöh'n,
mit seiner stolzen Freud.

Im Frühling, wenn's im Tal entlang
aus allen Knospen sprießt,
wenn auf dem Schlern im Sonnenhang
der Winterschnee zerfließt:
Da fühl ein eigen Sehnen ich
und halt es nicht mehr aus,
Es ruft so laut die Heimat mich,
ich wandre froh hinaus.

Wenn in der Sommersonnwendnacht
das Feuer still verglimmt,
Weiß jeder und das Herz ihm lacht:
die Kletterzeit beginnt.
Von König Laurins Felsenburg,
so stolz und kühn gebaut,
Hab wohl von jeder Zinne
oft die Heimat ich geschaut.

Dann kommt mit seiner Herrlichkeit
der Herbst ins Land herein
Und alle Keller füllen sich
mit Heimatfeuerwein.
Man sitzt beim vollen Glase dann
und singt ein frohes Lied,
wenn in des Abends Dämmerschein
der Rosengarten glüht.

Das Jahr vergeht, die Zeit verrinnt
und leise über Nacht deckt's Heimatland
in Berg und Tal
des Winters weiße Pracht.
Zu einem kleinen Hüttlein
führt die Spur von meinen Ski,
und abends tönt vom Berg ins Tal
ganz leis die Melodie:

Drum auf und stoßt die Gläser an,
es gilt der Heimat mein:
die Berge hoch, das grüne Tal,
mein Mädel und der Wein!
Und wenn dann einst, so leid mir's tut,
mein Lebenslicht verlischt,
freu ich mich, daß der Himmel auch
schön wie die Heimat ist!

 

 

 

 

 

 

 

Hejo, spann den Wagen an

Hejo, spann den Wagen an
Seht, der Wind treibt Regen übers Land
Holt die goldnen Garben
Holt die goldnen Garben

 

Oh when the saints

OH when the Saints,go marching in,
oh when the Saints,go marching in.
I wanna be,
be in that number,
oh when the Saints go marching in.

And when the stars,begin to shine,
and when the stars,begin to shine.
I wanna be,
be in that number,
oh when the Saints go marching in.

And when the bands,begins to play,
and when the bands,begins to play.
I wanna be,
be in that number,
oh when the Saints go marching in.

When Gabriel blows,in his horn,
when Gabriel blows,in his horn.
I wanna be,
be in that number,
oh when the Saints go marching in.

And on that,hallelujah-day,
and on that,hallelujah-day.
I wanna be,
be in that number,
oh when the Saints go marching in.

 

Hoch auf dem gelben Wagen

1. Hoch auf dem gelben Wagen
Sitz ich beim Schwager vorn’.
Vorwärts die Rosse traben,
Lustig schmettert das Horn.
Felder und Wiesen und Auen,
Leuchtendes Ährengold.
|: Ich möchte ja so gerne noch schauen,
Aber der Wagen, der rollt. :|

2. Postillon in der Schenke
Füttern die Rosse im Flug.
Schäumendes Gerstengetränke
Reicht mir der Wirt im Krug.
Hinter den Fensterscheiben
Lacht ein Gesicht gar hold.
|: Ich möchte ja so gerne noch bleiben,
Aber der Wagen, der rollt. :|

3. Flöten hör ich und Geigen,
Lustiges Baßgebrumm.
Junges Volk im Reigen
Tanzt um die Linde herum,
Wirbelt wie Blätter im Winde,
Jauchzet und lacht und tollt.
|: Ich bliebe ja so gern' bei der Linde,
Aber der Wagen, der rollt. :|

4. Sitzt einmal ein Gerippe
Dort beim Schwager vorn,
Schwenkt statt der Peitsche die Hippe,
Stundenglas statt des Horns,
Sag ich: Ade nun, ihr Lieben,
Die ihr nicht mitfahren wollt.
|: Ich wäre ja so gerne noch geblieben,
Aber der Wagen, der rollt. :|

 

Anton aus Tirol

ICH BIN SO SCHÖN, ICH BIN SO TOLL,
ICH BIN DER ANTON AUS TIROL
MEINE GIGASCHLANKEN WADLN, SAN A WAHNSINN FÜR DIEMADLN
MEI FIGUR, A WUNDER DER NATUR.
ICH BIN SO STARK UND AUCH SO WILD
ICH TREIB ES HEISS UND EISGEKÜHLT
WIPPE ICH MIT DEM GESÄß SCHREIN DIE HOS'N SOS
UND WOLLN DEN ANTON AUS TIROL

Blaue Brille, Sellerie, des braucht so a Anton nie
Koa Tatoo und koane Schmäh, a koa Piercing koa Juhee
Bin ka Softie, bin a Tiger
Girls! So'n Typ wia mi, den gab's noch nie.

ICH BIN SO ....

Abends dann im Discostadl, zoag i mi mit 15 Madl
Denn gwinnen kann nur i, o ja, so schön war i no nia.
Lass alle Buam im Regen stehn, kana is so urig schön
a, bin i schön (aa is der schön)

Starker Bua, von dir kriag i net gnua
Komm her und schmus mit mir,
i mecht heut Nacht zu dir.

ICH BIN SO ....

La, la, la, la ....

 

Ich bin ein freier Wildbretschütz

1. Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir.
So weit die braune Heide geht, gehört das Jagen mir.
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

2. So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch
So weit der blaue Himmel reicht, gehört mir alle Pirsch
Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch.
Auf Fuchs und Has und Haselhuhn, auf Rehbock und auf Hirsch.
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

 

 

 

 

 

 

 


3. Doch weiß ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch.
Doch weiß ich ein feines Mägdelein, auf das ich lieber pirsch.
Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch.
Viel lieber als auf Has und Huhn, auf Rehbock oder Hirsch.
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

4. Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir.
Und dass sie einem andern gehört, macht keine Sorge mir.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Ich bin ein freier Wildbretschütz und hab ein weit Revier.
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )
Horrido, - horrido, - horrido, horrido, horrido, (hussasa! )

 

What shall we do?

What'll we do with a drunken sailor,
What'll we do with a drunken sailor,
What'll we do with a drunken sailor,
Early in the morning?

Chorus:
Hu-rray and up she rises
Patent blocks o' diff'rent sizes,
Hu-rray and up she rises
Early in the morning

1.
Sling him in the long boat till he's sober,
2. Keep him there and make 'im bale 'er.
3. Pull out the plug and wet him all over,
4. Take 'im and shake 'im, try an' wake 'im.
5. Trice him up in a runnin' bowline.
6. Give 'im a taste of the bosun's rope-end.
7. Give 'im a dose of salt and water.
8. Stick on 'is back a mustard plaster.
9. Shave his belly with a rusty razor.
10. Send him up the crow's nest till he falls down,
11.
Tie him to the taffrail when she's yardarm under,
12. Put him in the scuppers with a hose-pipe on him.
13. Soak 'im in oil till he sprouts flippers.
14. Put him in the guard room till he's sober.
15. Put him in bed with the captain's daughter.
16. Take the Baby and call it Bo'sun.
17. Turn him over and drive him windward.
18. Put him in the scuffs until the horse bites on him.
19. Heave him by the leg and with a rung console him.
20. That's what we'll do with the drunken sailor.

 

Jenseits des Tales

Jenseits des Tales standen ihre Zelte
Zum hohen Abendhimmel quoll der Rauch
Das war ein Singen in dem ganzen Heere
Und ihre Reiterbuben sangen auch

Sie putzten klirrend am Geschirr der Pferde
Her tänzelte die Marketenderin
Und unterm Singen sprach der Knaben einer:
'Mädchen, du weißt´s, wo ging der König hin?

Diesseits des Tales stand der junge König
Und griff die feuchte Erde aus dem Grund
Sie kühlte nicht die Glut der armen Stirne
Sie machte nicht sein krankes Herz gesund

Ihn hielten nur zwei jugendfrische Wangen
Und nur ein Mund, den er sich selbst verbot
Noch fester schloß der König seine Lippen
Und sah hinüber in das Abendrot

Jenseits des Tales standen ihre Zelte
Vorm roten Abendhimmel quoll der Rauch
Und war ein Lachen in dem ganzen Heere
Und jener Reiterbube lachte auch

 

An scheene Dooch

Ih wach am Mendich Morche uff

und dor Radiowecker plärrt: ´s Weeder wär heit ziemlich mau – in dor Stadt an Dauerstau, und d´Strooße zu meim Gschäft sei g´sperrt. Flugzeich abg´sterzt, Euro fälld, trouble uff da ganze Welt, uns geht´s gut, mir leewe noch und winsche eich:

An scheene Dooch!

 

Refrain:

An scheene Dooch, an supper-scheene Dooch – Mir winsche eich an wunderscheene, oberstarke, affegeile Dooch!

 

Dor Kaffee is sou siedich haaß,

da ich mer gscheit mei Gosch verbrieh.

Beim Rasiere bläg ich z´mol laut: Au!

- in Hals nei g´schniede, bluat wie Sau.

Schu zubunde – Bendle he

In Englisch griecht dor Bua a Fünf – Kopf reist oo – zwaa falsche Strimpf.

Scheißegal mir leewe noch – mei Frau wünscht mir: An scheene Dooch!

 

Refrain:

An scheene Dooch, an supper-scheene Dooch – Mir winsche eich an wunderscheene, oberstarke, affegeile Dooch!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Büro geht´s grad weider sou, mei Sekredärin grieacht a Kind, meer waaß ned, wer dor Vadder is, ´s kennt a sei, dass´s mi verwischt.

Ich kou bloß hoffe, dass mern andere find.

An Uffdrooch griecht dor Konkurrent,

Esse mache – Mikro brennt,

an Kollech winscht mir, des fehlt jetzt noch am Telfon: An scheene Dooch.

 

Refrain:

An scheene Dooch, an supper-scheene Dooch – Mir winsche eich an wunderscheene, oberstarke, affegeile Dooch!

 

 

John Brown´s body

John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
but his soul is marching on!

Glory Glory, halleluja
Glory Glory, halleluja
Glory Glory, halleluja
his soul is marching on!

John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
John Brown´s body lies a mould´ring in the grave
but his soul is marching on!

Now has come the glorious jubilee
Now has come the glorious jubilee
Now has come the glorious jubilee
and his soul is marching on!

 

Baure fohre naus und mähwe Silo

Mähwe Silo, mähwe Silo,

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

´S Wetter is schää, ´s Gros is grää,

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

 

Mähwe Silo, mähwe Silo,

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

Hosä und Reh, mach mer he

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

 

Amol kreisle, zwamol kreisle,

d´Baure fohre naus und kreisle Silo.

´S Gros is gmäbt, s´Wetter is schää

d´Baure fohre naus und kreisle Silo.

 

Nachbers Bauer, (Nachbors Bauer),

fährt mit voller Wuch an d´Silo Mauer.

D Reife is platt, ´s Gros is matt

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

 

Mähwe Silo, mähwe Silo,

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

Eber kastriert, Bulldog friesiert,

d´Baure fohre naus und mähwe Silo.

 

 

Lustig ist das Zigeunerleben

Lustig ist das Zigeunerleben,
Faria, faria, fum.
Brauchen dem Kaiser kein Zins zu geben,
Faria, faria, fum.
Lustig ist´s im grünen Wald
wo des Zigeuners Aufenthalt
Faria, faria, faria, faria
Faria, faria, fum.

Auf dem Stroh und auf dem Heu
da machen wir uns ein großes Feu´r
blinzt uns nit als wie die Sonn´
so leben wir in Freud´und Wonn´

Sollt uns einmal der Hunger plagen,
Tun wir uns ein Hirschlein jagen:
Hirschlein nimm dich wohl in Acht,
Wenn des Jägers Büchse kracht.

Sollt uns einmal der Durst sehr quälen,
Gehn wir hin zu Wasserquellen,
Trinken das Wasser wie Moselwein
Meinen, es müßte Champagner sein.

Mädchen, willst du Tabak rauchen
brauchst dir keine Pfeif zu kaufen
dort in meinem Mantelsack
steckt eine Pfeif´und Rauchtabak

Wenn uns tut der Beutel hexen,
lassen wir unsre Taler wechseln,
Wir treiben die Zigeunerkunst,
Da kommen die Taler wieder all zu uns.

Und wie ist´s gegangen und wie ist`s gewesen
lassen wir uns die Planeten lesen
Schaun uns  die Weiber wohl in die Hand
wird der Planet schon werden erkannt

Wenn wir auch kein Federbett haben,
Tun wir uns ein Loch ausgraben,
Legen Moos und Reisig 'nein,
Das soll uns ein Federbett sein.

Manche haben blaue Augen
müssen eine Brille brauchen
wir mit unserm schwarzbraunen Gesicht
brauchen keine Brille nicht

 

Hohaloher Land

D´Luft schmackt nach Erda, nach Wald und nach Heu,

Do isch sou idyllisch und du fiehlsch di frei,

D´Menscha san freindlich, ´s hat kooner pressant – im Hohaloher Land

 

Hohaloher Land, mor muass oofach sehn,

Hohaloher Land, ´s will kooner mer gehen,

Hohaloher Land, bloß do mecht i sei,

Bei Reecha und Wind un bei Sunnaschei´.

 

Schwimm ruhich in da Flisslich, leich de ins Gras,

Geh´iwwer d´Wiesa, im Recha wird nass,

Bei uns fielsch die wohl, do bisch glei bekannt – Im Hohaloher Land

 

Hohaloher Land, mor muass oofach sehn,

Hohaloher Land, ´s will kooner mer gehen,

Hohaloher Land, bloß do mecht i sei,

Bei Reecha und Wind un bei Sunnaschei´.

 

In Derfer und Burcha, do kousch viel sehn,

Mit Essa und Trinka, wersch arch verwehnt:

Schlachtplatt´mit Kraut und Schbatza von Hand,

Geit´s im Hohaloher Land.

 

Hohaloher Land, mor muass oofach sehn,

Hohaloher Land, ´s will kooner mer gehen,

Hohaloher Land, bloß do mecht i sei,

Bei Reecha und Wind un bei Sunnaschei´.

 

Und bisch du mol traurich, mach bei uns an B´suach,

Trink unsern Wie´, wenn´s sei muass an Kruach.

Die Sorcha vorgehn´ dor am Kocherstrand – Im Hohaloher Land

 

Hohaloher Land, mor muass oofach sehn,

Hohaloher Land, ´s will kooner mer gehen,

Hohaloher Land, bloß do mecht i sei,

Bei Reecha und Wind un bei Sunnaschei´.

 

 

Muss i' denn

 

Muss i' denn, muss i' denn
Zum Städtele hinaus
Städtele hinaus
Und du mein Schatz bleibst hier
Wenn i' komm, wenn i' komm
Wenn i' wieder, wieder komm
Wieder, wieder komm
Kehr i' ein mein Schatz bei dir
Kann i' auch nicht immer bei dir sein
Hab' i' doch mei' Freud' an dir
Wenn i' komm, wenn i' komm
Wenn i' wieder, wieder komm
Wieder, wieder komm
Kehr' i' ein mein Schatz bei dir

Weine nicht, weine nicht
Wenn i' weiter wandern muss
Weiter wandern muss
Als wär' alle Lieb' vorbei
Gibt es auch, gibt es auch
Der Mädele so viel
Mädele so viel
Lieber Schatz i' bleib dir treu
Denk nicht gleich wenn i die andern seh'
Wär' meine Liebe vorbei
Gibt es auch, gibt es auch
Der Mädele so viel
Mädele so viel
Lieber Schatz i bleib dir treu

 

 

 

 

Über's Jahr, über's Jahr
Sind die Träubele erst reif
Träubele erst reif
Stell i' hier mich wieder ein
Wenn i' dann, wenn i' dann
Dein Schätzele noch bin
Schätzele noch bin
So soll die Hochzeit sein
Und ein Jahr geht ja so schnell vorbei
und bis dahin bin i' dein
Wenn i' dann, wenn i' dann
Dein Schätzele noch bin
Schätzele noch bin
So soll die Hochzeit sein

 

Heute hier, morgen dort

Heute hier, morgen dort,
bin kaum da, muss ich fort,
hab' mich niemals deswegen beklagt.
Hab es selbst so gewählt,
nie die Jahre gezählt,
nie nach gestern und morgen gefragt.

Manchmal träume ich schwer
und dann denk ich,
es wär Zeit zu bleiben und nun
was ganz andres zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt, dass nichts bleibt,
wie es war.

Dass man mich kaum vermisst,
schon nach Tagen vergisst,
wenn ich längst wieder anderswo bin,
stört und kümmert mich nicht.
Vielleicht bleibt mein Gesicht
doch dem ein oder anderen im Sinn.

Manchmal träume ich schwer
und dann denk ich,
es wär Zeit zu bleiben und nun
was ganz andres zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt, dass nichts bleibt,
wie es war.

Fragt mich einer, warum
ich so bin, bleib ich stumm,
denn die Antwort darauf fällt mir schwer.
Denn was neu ist, wird alt
und was gestern noch galt,
stimmt schon heut oder morgen nicht mehr.

Manchmal träume ich schwer
und dann denk ich,
es wär Zeit zu bleiben und nun
was ganz andres zu tun.

So vergeht Jahr um Jahr
und es ist mir längst klar,
dass nichts bleibt, dass nichts bleibt,
wie es war.

 

Oh, my Darling

In Montana, in den Bergen
steht ein Haus am Waldesrain.
und dort war'n wir froh und gluecklich -
ich und meine Caroline.

Oh, my Darling, oh, my Darling,
oh, my Darling Caroline,
wollte nie mehr von Dir gehen,
kann doch nie mehr bei Dir sein.

Jeden Morgen, jeden Abend
küßte ich sie ganz allein.
Eines Tages kam ein Fremder,
nahm mir meine Caroline.

Oh, my Darling, oh, my Darling,
oh, my Darling Caroline,
wollte nie mehr von Dir gehen,
kann doch nie mehr bei Dir sein.

"Zieh' doch weiter, fremder Reiter !"
Doch er lachte: "Sie ist mein."
Und ein Schuß fiel in Montana,
bei dem Haus am Waldesrain.

Mit dem Sherrif muß ich gehen.
Denk' an mich, oh Caroline,
in Montana, in den Bergen,
morgen früh im Sonnenschein.

Oh, my Darling, oh, my Darling,
oh, my Darling Caroline,
wollte nie mehr von Dir gehen,
kann doch nie mehr bei Dir sein.

 

Morning has broken

Morning has broken like the first morning
blackbird has spoken like the first bird
praise for the singing praise for the morning
praise for them springing fresh from the world

Sweet the rain's new fall sunlit from heaven
like the first dewfall on the first grass
praise for the sweetness of the wet garden
sprung in completeness where his feet pass

Mine is the sunlight mine is the morning
born of the one light eden saw play
praise with elation praise every morning
god's recreation of the new day

Morning has broken like the first morning
blackbird has spoken like the first bird
praise for the singing praise for the morning
praise for them springing fresh from the world

 

Mein Vater war ein Wandersmann

Mein Vater war ein Wandersmann
und mir steckt´s auch im Blut
D´rum wand´re ich froh so lang ich kann
Und schwenke meinen Hut
Faleri falera
faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
und schwenke meinen Hut

Das Wandern schafft stets frische Lust
erhält das Herz gesund
Frei atmet draußen meine Brust
froh singet stets mein Mund
Faleri falera
faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
froh singet stets mein Mund

Warum singt Dir das Vögelein
so freudevoll sein Lied
weil´s nimmer hockt Land aus Land ein
durch and´re Fluren zieht
Faleri falera
faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
durch and´re Fluren zieht

Was murmelt´s Bächlein dort und rauscht
so lustig hin durch´s Rohr
weil´s frei sich regt, mit Wonne lauscht
ihm dein empfänglich Ohr
Faleri falera
faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
ihm dein empfänglich Ohr

D´rum trag ich Ränzlein und den Stab
weit in die Welt hinein
und werde bis an´s kühle Grab
ein Wanderbursche sein
Faleri falera
faleri falera ha ha ha ha ha ha
Faleri falera
ein Wanderbursche sein.

 

Ein schöner Tag zu Ende geht

 

Ein schöner Tag ward uns beschert,

Wie es nicht viele gibt,

Von reiner Freude ausgefüllt

Und Sorgen ungetrübt

 

Mit Liedern, die die Nacht dir singt,

So fing der Morgen an.

Die Sonne schenkte Morgenglanz

Dem Tag der dann begann

 

Ein schöner Tag voll Harmonie

Ist wie ein Edelstein

Er strahlt dich an und ruft dir zu:

„Heut sollst du glücklich sein“.

 

Und was das Schicksal dir auch bringt,

was immer kommen mag,

Es bleibt dir die Erinnerung

An einen schönen Tag.

 

 

 

Schwarz-braun ist die Haselnuss

1.- Schwarz-braun ist die Haselnuss, schwarz-braun bin auch ich, ja bin auch ich,
schwarz-braun muss mein Mädel sein, gerade so wie ich.

2.- Mädel hat Busserl geb’n, hat mich schwer gekränkt, ja schwer gekränkt. Hab ich’s
ihr gleich wiedergeb’n, ich nehm ja nichts geschenkt.

3.- Mädel hat kein Heiratsgrund, Mädel hat kein Geld. Doch sie ist die Liebste mir
auf der ganzen Welt.

4.- Kernig ist die Haselnuss, kernig bin ich auch, ja bin auch ich, wenn ich eine
freien tu, so muss sie sein wie ich!

 

Nehmt Abschied, Brüder

Nehmt Abschied, Brüder, ungewiß
ist alle Wiederkehr,
die Zukunft liegt in Finsternis
und macht das Herz uns schwer.
Der Himmel wölbt sich übers Land,
Ade, auf Wiedersehn!
Wir ruhen all in Gottes Hand,
Lebt wohl auf Wiedersehn.

Die Sonne sinkt, es steigt die Nacht,
vergangen ist der Tag.
Die Welt schläft ein, und leis erwacht
der Nachtigallen Schlag.
Der Himmel....

So ist in jedem Anbeginn
das Ende nicht mehr weit.
Wir kommen her und gehen hin
und mit uns geht die Zeit.
Der Himmel....

Nehmt Abschied Brüder schließt den Kreis,
das Leben ist kein Spiel.
Nur wer es recht zu Leben weiß,
gelangt ans große Ziel.
Der Himmel....

 

Schwer mit den Schätzen des Orients

Schwer mit den Schätzen des Orients beladen
ziehet ein Schifflein am Horizont dahin.
Sitzen zwei Mädchen am Ufer des Meeres
flüstert die eine der andren leis ins Ohr:

Frag doch das Meer
ob es Liebe kann scheiden
frag doch das Meer
ob es Treue brechen kann.

Schiffe sie fuhren und Schiffe sie kamen
einst kam die Nachricht aus weitem fernen Land
aber es waren nur wenige Zeilen
daß eine and're er auserkoren hat.

Frag doch das Meer
ob es Liebe kann scheiden
frag doch das Meer
ob es Treue brechen kann.

 

Guten Abend, gut' Nacht

 

Guten Abend, gut' Nacht
Mit Rosen bedacht
Mit Näglein besteckt
Schlüpf unter die Deck'
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt
Morgen früh, wenn Gott will
Wirst du wieder geweckt

Guten Abend, gut' Nacht
Von Englein bewacht
Die zeigen im Traum
Dir Christkindleins Baum
Schlaf nun selig und süß
Schau im Traum 's Paradies
Schlaf nun selig und süß
Schau im Traum 's Paradies

 

Steig ich den Berg hinauf

Steig ich den Berg hinauf,
das macht mir Freude.
Mein Mädel hab´ ich gern,
das macht mir Lust.
Sie hat zwei wunderwunderschöne blaue Augen,
und einen Rosenmund, den küss ich gern

Kennst du dem Auerhahn
sein schön Gefieder?
Kennst du dem Auerhahn
sein' schönen Schweif?
Ja so eine Auerauerfeder trägt ein jeder gern,
Sogar die feinen Herrn in der Kasern

Geh ich auf'd Hahnenbalz
früh in die Berge
seh einen Auerhahn
dort im Gebüsch
Ich laß mich niederfalln und meine Büchse knallt
und als ich aufgeschaut, war er schon tot

Steig ich den Berg hinauf
das macht mir Freude.
Mein Mädel hab' ich gern,
das macht mir Lust.
Sie drückt und faßt zum Abschied, Abschied mir die Hände,
dieweil ich scheiden muß von ihrer Brust.

 

Kein schöner Land

Kein schöner Land in dieser Zeit
als hier das uns´re weit und breit
wo wir uns finden
wohl unter Linden
zur Abendszeit

Da haben wir so manche Stund´
gesessen da in froher Rund
Und taten singen
die Lieder klingen
im Eichengrund

Daß wir uns hier in diesem Tal
noch treffen so viel hundertmal
Gott mag es schenken
Gott mag es lenken
er hat die Gnad

Nun Brüder eine gute Nacht
der Herr im hohen Himmel wacht
in seiner Güte
uns zu behüten
ist Er bedacht

 

Tirol, Tirol, Tirol, du bist mein Heimatland

Tirol, Tirol, Tirol
du bist mein Heimatland
weit über Berg und Tal
das Alphorn schallt

Die Wolken ziehn dahin
sie ziehn auch wieder her
Der Mensch lebt nur einmal
Und dann nicht mehr

Ich hab 'nen Schatz gekannt
der dort im Grabe ruht
Den hab ich mein genannt
Er war mir gut

Hab keine Eltern mehr
Sie sind schon längst bei Gott
Kein Bruder, Schwester mehr
Sind alle tot

Wenn ich gestorben bin
Legt mich ins kühle Grab
Wo deutsche Eichen stehn
Legt mich hinab

 

So ein Tag

So ein Tag, so wunderschön wie heute,
So ein Tag, der dürfte nie vergehn.
So ein Tag, auf den man sich so freute,
Und wer weiß, wann wir uns wiedersehn.

Schau die bunten Sterne
Am Firmament hier steh'n,
Ach, ich blieb' so gerne,
Doch leider muß ich geh'n:

So ein Tag, so wunderschön . . . .

Glaub' nicht, daß ich weine,
Wenn ich einsam bin.
Nie bin ich alleine,
Denn du liegst mir im Sinn.

So ein Tag, so wunderschön . . . .

 

2019  Der Honigförster   globbers joomla templates